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#1
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Um hier mal wieder etwas Schwung in die Bude zu bringen, eröffne ich hier mal ein neues Thema, welches quasi schon in diversen Threads angesprochen wurde.
Und zwar: Wie sollte Lost eurer Meinung nach anders aussehen? Und das unabhängig von Schauspielerabgängen, Drehschwierigkeiten und so weiter. Was sollte anders sein? Die Entwicklung in der Story, Entwicklung der Charaktere, Folgendauer? Hier einfach mal ein paar Punkte von mir: Jacob, das einzige Orakel Den Thread zu den beiden Kerlen hatten wir ja schon. Und auch wenn ich die Idee mit dem MiB bisher nicht SO schlecht finde (abseits der Stephen King-Anleihen), fand ich es irgendwie cooler, als der Name Jacob noch durch die Gegend geisterte und man nicht sicher sein konnte, ob es diesen Kerl nun wirklich gab oder nicht und ob nicht Richard der Mann hinter dem Vorhang wäre. Passen würde es, sogar nach jetzigem Kenntnisstand ein bisschen. Darum habe ich mir Jacob immer als so eine Orakel vorgestellt, derjenige, der mit der Insel wirklich in Kontakt treten kann, aber nur durch seinen Diener (Richard, der wiederum den Anführer der Anderen im Auge behält) beeinflusst. Das sogenannte Spiel von Samuel und Jacob liefert nun eine ungefähre Richtung wie die großen Antworten aussehen sollen. Doch wenn man in all die Foren sieht, geht's eigentlich nur noch um die beiden Kerle und das stellt unsere Losties doch etwas zu sehr in den Hintergrund, wie ich finde. Daher: Eine andere Auflösung des Mysteriums Jacob. Keine Zeitreisen Auch mehr so ein Kritikpunkt von mir. Das war mir zu sehr SciFi und das direkte Eintauchen in die Inselhistorie hat mir die Atmosphäre verdorben. Und mal ehrlich: Wer fand die zahlreichen "flashes" von Locke, Sawyer & Co. nicht schon ein bisschen lächerlich in ihrer Umsetzung? Eine andere "Katastrophe", die mit dem Rad zu tun hat, fiele mir nun nicht ein. Den Autoren vielleicht schon. Sowieso ein bisschen eigenartig, warum das Drehen bei Ben derartig gravierende Auswirkungen hat und Locke es dann alles wieder richtet. Andere DHARMA-Initiative Wo alle doch Radzinsky nicht leiden können, war mir der nebst dem Foltermeister eigentlich noch am sympathischsten bzw. konnte ich ihn noch trotz seiner Paranoia ernstnehmen (er ist der heimliche Star von "Follow the leader"!). Aber Horace, Phil oder der so mysteriöse Dr. Chang, den wir noch von den Orientierungsfilmen kannten - leibhaftig alle irgendwie viel zu sehr Hippies. Nichts gegen eine Vermenschlichung auch dieser Figuren. Aber traut man solchen Kerlen wirklich zu wissenschaftliche Experimente zur Rettung der Welt auf einer mysteriös-magischen Insel durchzuführen? Nun gut, vielleicht wissen wir ja nicht, was nun nach 1977 geschieht. So wie es aussieht reißt Radzinsky tatsächlich alles an sich und gibt damit auch einen härteren Ton vor. Mr. Eko soll bleiben! Kurzer, sicher unnötiger Einwurf. Ihn hätte es weiter geben müssen. Die Rivalität mit Locke bei den Anderen wäre sicher sehr interessant geworden. Mit dem jetzigen Wissensstand wäre es ebenfalls eine klasse Sache zu sehen, wie er, ebenfalls Man of Faith, gegen Flocke vorgeht.Matthew Abbadon Wir sehen ihn wohl nie wieder. Es ist zwar bekannt, dass man seine Rolle weiter ausbaute, als nicht sicher war, ob Nestor Carbonell als Richard zurückkehren würde. Glücklicherweise tat er das. Nur das Abbadon auf der Strecke blieb war irgendwie nicht cool. Nur ein Agent von Charles Widmore? Dabei bleibt es wohl. Schade. Ich hätte Abbadon gerne als so eine Art Gegenpart von Richard gesehen. Sie hätten nicht unbedingt Feinde sein müssen, die sich aktiv bekämpfen, aber Abbadon hätte im Geheimen vielleicht seine eigenen Ziele verfolgen können. So! Das erstmal von mir. Last edited by Ben Amor; 12-28-2009 at 01:26 PM.. |
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#2
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Quote:
wenn es nach mir ginge, würde es weniger "jack liebt kate", "jack liebt juliet", "sawyer liebt kate", "sawyer liebt juliet" geben. im prinzip interessiert mich alles, was auch nur im entferntesten mit der insel zu tun hat. diesem hin und her und der nervigen story von kate beispielsweise kann ich überhaupt nichts abgewinnen. über jack und kate zum beispiel wissen wir verdammt viel, nur sind sie für die geschichte vollkommen irrelevant. über mehr flashbacks zu widmore, richard oder auch ben hätte ich mich wesentlich mehr gefreut. aber vielleicht habe ich ja glück und das wird in der nächsten staffel nachgeholt (bei richard sieht es ja schon mal ziemlich gut aus). matthew fand ich auch immer ganz interessant und sein schnelles ableben hat mir auch nicht so gut gefallen. leider sterben immer viel zu häufig die charaktere, die wirklich interessant sind. man denke nur einmal an daniel. stattdessen bleiben diese ganzen pflaumen, die einem mit der zeit eigentlich nur noch auf die nerven gehen und für die handlung komplett wertlos sind: jack, kate, ... |
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#3
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Klar, die Liebeleien zu nennen wäre nun schon sowas von Standard gewesen!
Ist nicht so, dass sie unbedingt gar nicht sein müssten, aber etwas weniger wäre echt mehr gewesen. Und dann mehr Konzentration auf Locke, Ben, Desmond & Co. Besonders Desmond ist immer etwas zu kurz gekommen dafür das er eigentlich so ein mächtiger Kerl zu sein scheint bzw. sein könnte. |
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#4
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um die geschehnisse auf der insel verstehen zu können, müssen die autoren ja zwangsläufig noch einmal auf die von dir genannten personen zurückgreifen. sie werden uns jacob's enemy nicht erklären können, ohne noch einmal locke zu erwähnen. und der kampf zwischen widmore und ben spielt ja auch noch mal eine große rolle und um das nachvollziehen zu können, müssen wir mehr über widmore und seine vergangenheit erfahren. in der mitte der kommenden staffel soll es eine richard-zentrierte episode geben, die uns das ganze sicher auch leichter verständlich macht. glücklicherweise sind die stories der charaktere so stark miteinander verstrickt, dass man, wenn man die geschichte eines einzelnen charakters erzählt, automatisch auch die der anderen erzählt. widmore ist der vater von daniel und penelope, der schwiegervater von desmond, der ex von eloise, der kontrahent von ben, der vorgänger von locke, ... - diesbezüglich bin ich also ganz optimistisch. ein widmore-flashback würde uns sicher sehr viel weiterbringen.
klar, so ein paar liebeleien gehören immer dazu - keine frage. davon hätten wir jedoch auch ohne kate und jack noch genug. jin und sun waren schon anstrengend genug, da braucht man nicht auch noch 'nen übereifrigen arzt und 'ne nervige flüchtige, bin ich der meinung. |
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#5
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Ich hoffe wirklich, dass sich deine Hoffnungen erfüllen!
Ein Widmore-Flashback wäre klasse. Allerdings mutet es schon ein bisschen komisch an, dass dieser erst in der 6. Staffel auftaucht, wo wir Widmore doch schon seit der 3. Staffel kennen, er mit der 4. aktiv als Antagonist auftrat und wir spätestens seit der 5. wissen, dass er als junger Spund ein Anderer sowie deren Anführer war. Irgendwie war Charles ja immer omnipräsent. Bei Richard lässt sich das eher rechtfertigen, warum seine (offizielle) Centric erst jetzt kommt: Der war ja immer mal verschwunden und hat sich auch mehr rausgehalten, sprich an diese Beraterposition geklammert.Was mir jetzt aber noch in den Sinn gekommen ist: Warum hat man Malcom David Kelly nicht einfach später, als er älter war, wieder als Walt verpflichtet? Je mehr ich von Walt beim Rewatch sehe, oder bei den Diskussionen im Ausblick auf Staffel 6 mitbekomme, nervt es mich seinen Handlungsstrang so in der Luft hängen zu haben. Locke hat ihn vielleicht damals nicht versucht zu überzeugen wieder mit auf die Insel zu kommen, aber allen man hätte ihm sicher eine Menge Gründe spendieren können, warum er auf die Insel zurück will. |
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#6
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nach meinem persönlichen empfinden war eher richard omnipräsent und nicht charles. das wörtchen "omnipräsent" passt in seinem fall besonders gut, weil er uns die ganze zeit über im gleichen kostüm begleitet hat. es spielte keine rolle, ob die zeitreisenden in den 50er-, 70er-jahren oder auch in der zukunft landeten, richard stand durch seine alterslosigkeit garantiert unverändert zur verfügung.
die wirklich interessanten flashbacks (widmore, eloise, richard, ...) kommen erst jetzt, weil es ab sofort ans eingemachte geht und sie der schlüssel zum ganzen sind. widmore und eloise als ehemalige leader, richard als ständiger berater...man MUSS uns mehr über sie erzählen. darum kommt man einfach nicht herum, wenn man die story halbwegs vernünftig enden lassen will. und es ist ja nicht nur so, dass die personen sehr stark miteinander verbunden sind. wir erfahren bei richard durch sein hohes alter gleichzeitig auch etwas über jacob, smokey, die black rock, und und und (angenommen richard hat zu diesem zeitpunkt schon gelebt, wovon ich mal ganz stark ausgehe und ihr wahrscheinlich auch?!) bei meinem rewatch denke ich auch immer mehr über walt nach. wäre wirklich schade, wenn sein handlungsstrang jetzt einfach nicht mehr aufgegriffen wird. seine fähigkeiten sollte man uns zumindest noch erklären. wieso sterben tiere in seiner gegenwart? was macht er mit ihnen? aber es ist wohl einfach bittere realität, dass durch die große zahl an ungelösten mysterien und der sehr kleinen verbleibenden zeit sehr sehr viel interessantes auf der strecke bleiben wird. wir können nur inständig hoffen, dass die macher das beste daraus machen.
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#7
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Findest du wirklich Richard war omnipräsent? Ja, klar, er ist der "alte Sack" und definitiv ein Schlüssel zu den Geheimnissen der Insel. Aber gerade er als Berater war für die früheren Konflikte der Insel eigentlich nicht weiter wichtig. Halt irgendein Anderer. Er tauchte ab und zu mal auf. Aber ob nun beispielsweise Richard bei der Rettungsaktion vor den Söldnern ab Hubschrauber dabei war oder nicht, ist eigentlich gar nicht so wichtig. Seine ganzen wirklich wichtigen Auftritte kamen ja erst in Staffel 5.
Auf jeden Fall bin ich mir sehr, sehr sicher, dass in einem Richard Flashback definitiv Jacob und Samuel auftauchen. Bei Eloise und Widmore bin ich mir da nicht so sicher, wäre aber möglich. Auch könnte ich mir vorstellen das Ben am Start ist, wenn auch nur kurz. Mal sehen! Was ich übrigens ebenfalls noch gerne gesehen hätte: Mehr von Oceanic Airlines! In der Geschichte um die Oceanic 6 wird zwar angedeutet, dass die Fluglinie mithilfe des Flugtickets sich um Wiedergutmachung bemüht. Aber irgendwie kam da zu wenig rum. Was ist wohl passiert, als die Vermissten nicht gefunden wurden? Haben Spione von Widmore in den Datenbanken gewühlt, um alles über die Vermissten herauszufinden? Und, und, und... Essentiell ist es zwar nicht, aber es hätte Lost etwas runder gemacht, finde ich. |
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#8
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Quote:
Nix gegen ein bisschen Lovestory nebenher (ich bin ja auch nicht völlig unromantisch ), aber ich finde auch, dass es so viele Handlungsstränge bei Lost gibt, die man noch ausbauen könnte/sollte, dass diese mittlerweile Vierecksbeziehung - oder wieder Dreiecksbeziehung ... - ruhig etwas zurücktreten könnte. (huh, eine Richardfolge wehe die geben sich nicht genug Mühe damit )Kann dem gesagten im Großen und Ganzen zustimmen. Die Zeitreisen stören mich weniger. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die begonnenen Mysterien, die hier ja auch auch schon zahlreich genannt wurden; Walt, die Hierarchie der Anderen, auch das Rauchmonster, die vielen eingeführten und kaum ausgearbeiteten Nebencharaktere, die DI etc., ein bisschen mehr ausgesponnen worden wären, anstatt dass immer mehr Handlungsstränge hinzu kämen. |
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#9
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Ich schmeiß mal was rein. Jedoch keine große Veränderung, sondern eine Art Wunsch für Staffel 6:
Ich will endlich mal einen dune-artigen Messerkampf zwischen (F)locke und noch jemandem sehen! Geschossen wird ja oft, aber sie alle hantieren mit Messern rum, doch bei Nahkämpfen werden immer nur die Fäuste benutzt. Das muss sich eindeutig ändern!
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#10
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Das gab es aber in Staffel 1 schon ansatzweise
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