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#91
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Quote:
Die Anzahl der Verbrechen ist bei Ben mit Sicherheit am größten und er wäre auch jederzeit dazu fähig weitere Verbrechen zu begehen ohne dabei irgendwelche Skrupel zu haben. Jedoch denke ich auch, dass dies mit seiner Kindheit zu tun hat und dass er diese Verbrechen ausschließlich für die Insel begeht. Wahrscheinlich ist die Ermordung seiner Tochter ein Grund dafür, dass er jetzt noch mehr Verbrechen begehen wird, da er nun eigentlich nichts mehr zu verlieren hat. Aber trotz all dieser Verbrechen habe ich auch Mitleid mit ihm. Er hat wirklich kein einfaches Leben gehabt und es wird mit Sicherheit auch nicht mehr viel einfacher. |
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#92
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naja, wenn ich sehe wie Jack et al. problemlos und in bester Keamymanier DI-leute abballern ohne mit der wimper zu zucken, kann und will ich Ben nicht als einen bösewicht dastehen lassen
Ben hat bisher - Keamy - einen anonymen Araber - Locke - Caesar gekillt im direktvergleich zu Kate, James, Sayid oder Jack, nicht wirklich wesentlich mehr ... vermutlich sogar weniger. als die LOSTies ankamen, war die Insel Bens reich, und anstatt einfach alle zu töten, die er nicht mehr benötigt, hat er sie leben lassen ... die LOSTies sind die wahren killer
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#93
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aber Ben hat die ganzen Dharma-Leute um die Ecke gebracht, daß waren dann doch ein paar mehr. geht aber wohl noch als "Jugendsünde" durch
Last edited by Lilith Weishaupt; 06-02-2009 at 06:53 PM.. |
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#94
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Zumindest tötet Ben keine Kinder und möchte ihnen auch nicht ihre Eltern wegnehmen. Das Beweist schon mal das auch er ein Gewissen hat.
Dass Ben Keamy getötet hat kann man ja verstehen. Jedoch fand ich die Ermordungen von Caesar, Locke und dem Araber schon sehr kaltblütig. Und auch die Ermordung aller Dharma Leute war ja auch nicht seine Idee und er war ja auch nur für den Tod seines Vater direkt verantwortlich. Objektiv betrachtet ist Ben auf jeden Fall ein Bösewicht, aber wenn man seine Vorgeschichte betrachtet kann er einem auch Leid tun. |
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#95
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Auf jeden Fall hat er keine perversen Spaß am Töten, meistens hat er ja einen Grund dafür. Bißchen pervers ist höchstens seine manipulative Ader, die bei ihm ziemlich ausgeprägt ist. Macht ihn aber auch ein wenig sympathisch, ist halt pfiffig und durchtrieben, der kleine Giftzwerg und er weiß,wie er seine Ziele durchsetzt (meistens jedenfalls).
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#96
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das stimmt, die DI hat er eher nicht auf dem gewissen, denn wie er bereits selber sagte, war das nicht seine entscheidung (er war damals ja auchnoch keiner von Richards leuten)
naja, und die manipulative ader hat doch jeder mehr oder weniger ... siehe Locke, oder Kate, oder James, die biegen sich auch immer alle so hin, wie's ihnen grad in den plan passt. Ben hat das ganze zwar massiv perfektioniert (so das der/die arme getäuschte sogar noch denkt, es wäre die eigene idee gewesen), aber so im groben, sind doch alle nepper, schlepper, bauernfänger
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#97
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Da in anderen Threads hier gerade wieder über Locke gesprochen wird, habe ich dieses Thema hier mal hoch geschoben, um eine kleine Beobachtung aus der Folge darzulegen:
Ist wem aufgefallen über was Locke mit den verschwundenen Losties spricht? Bei allen Dingen dreht es sich quasi um ihn und seine Rolle in der gesamten Geschichte von Lost. Sayid: Bestimmung, Aufopferung, Selbstlosigkeit; ihn besucht er als erstes, in Santo Domingo. Sayid rät ihm abschließend er könne etwas wirklich gutes tun, indem er sich als auch Entwicklungshelfer betätigt. Seine ganze Kraft hat Locke bisher zum Schutz der Insel, seiner neuen Heimat, verwendet. Hat er dabei immer Gutes getan? Teils, teils, würde man sagen. Zum guten Teil tat er es aber auch immer für sich und seine Erfüllung. Walt: Fürsorge, Feindschaft; in New York erklärt er Locke, was er in seinem Traum sah - Leute, die ihm wehtun wollten. Für mich war diesbezüglich schon immer die einfachste Erklärung das Walt sehen konnte, woraus die Vermutungen und das Misstrauen von Ilana und ihrer Gang mündeten. Aber das ist an dieser Stelle nicht so wichtig. Walt macht Locke unterbewusst vielleicht klar, was sein Verhalten angerichtet hat oder anrichten kann. Auf der anderen Seite aber (und darum habe ich hier auch Fürsorge genannt) will Locke, bei all seinem fanatischen Glauben an die Insel, Walt doch nicht mit zurückbringen. "Der Junge hat genug durchgemacht", heißt es. Zeigt doch auch, dass Locke für Menschen sorgen kann und ihm das Leben wichtig ist. Hurley: Manipulation, Tod; Hurley bringt's eigentlich auf den Punkt, als er ihn vor Abbadon warnt. Ob dieser oder andere ist egal - Hurley weißt indirekt daraufhin, dass Locke leichtgläubig ist und oft manipuliert wurde und wird. Er ist ein Spielball, der wichtigste sogar von allen. Sayid sagt das auch schon mal, doch Hurley ist eben... drastischer. Und da er Locke zuerst auch für einen Toten hält, ist das schon wieder ein Stück bittere Ironie, wo Locke in dieser Folge doch auch sterben wird. Kate: Liebe; Von allen den Gesprächen fand ich dieses am interessantesten (was wohl auch daran liegt, dass die Beiden nie tiefergehende Gespräche geführt haben). Locke erzählt von Helen, nachdem Kate meint er hätte nie geliebt. Ich glaube, für Locke war das ein sehr großer, gesähter Zweifel, weshalb er danach ja auch mit Matthew an Helens Grab fährt. Von Kate war dies vielleicht ganz vernünftig, da Locke anschließend auch über all das schon einmal tief nachgedacht hat. Abaddon meint auch Helens Bestimmung wäre es gewesen jetzt, zu dieser Zeit zu sterben - und wenn Locke bei ihr gewesen wäre, wäre sie auch tot. Locke fragt nur: Wirklich? Das ist wohl auch das Gemeine an dieser Situation. Wäre Lockes Leben anders verlaufen und Helen hätte ihn nicht verlassen, wenn sie nun gemeinsam leben würden, er nie aus dem Fenster gefallen wäre und nur seine simplen Jobs gehabt hätte, könnten sie ein einfaches, aber glückliches Leben führen. Aber wer weiß? Jack: Erwählung, Einsamkeit; Jack bringt Lockes tragisches Schicksal auf den Punkt, als er ihn fragt, ob er vielleicht nicht einfach nur ein einsamer, alter Mann sei, der nie für irgendetwas bestimmt sei oder auserwählt gewesen wäre. Das hätte, nach späterem Wissen, vielleicht sogar besser für ihn ausgesehen. Weiterhin spielt auch der Punkt mit rein, dass Locke eigentlich eher ein Einzelgänger sei und er gar nicht recht führen könne, wie er später auch zu Ben im Hotelzimmer sagt. Vielleicht ist Locke deswegen ein Paradebeispiel für all die einfachen Menschen, die nach Sinn, einer Bestimmung oder dem Wunsch etwas besonderes zu sein suchen. --> All die erstgenannten Eigenschaften müsste Locke nun richtig angehen. Wer weiß, ob er dann ein richtiger Auserwählter, egal ob Inseldiener oder nicht, wäre? Oder einfach nur ein gemachter Mann, der mit sich im reinen ist? |
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#98
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Mir ist bei der gestrigen Ausstrahlung auf KAbel1 etwas aufgefallen
Ich schrieb bereits, daß der Dialog zwischen Christian unbd Locke im Loch wenig bis kaum einen Sinn ergibt, denn warum sollte er Locke den Weg zeigen -was er auch nicht tut- wenn das wheel ein paar klicks entfernt ist. Im englischen fällt es extremst auf, daß da von der Tonqualität etwas anders ist Das klang, als wär nachträglich synchronisiert worden, oder einfach nur eine schlechte Tonbandqualität Als sich allerdings der Gesprächsinhalt ändert, ist alles wieder normal (Anmerkung: Lost spielt sehr oft mit Ton/Stimmen siehe whispers) Als ich das ganze in deutsch sah, war dieser Effekt nicht da, aber Christian sprach mit Locke wie es ein Prediger tut Achtet auch auf den Inhalt des gesagten. Mir fiel es dann wie Schuppen von den Augen, daß Spoilerstand 5x17 Spoiler Below smokey/MIB bereits in Christian steckt Die Anweisungen waren so eindeutig Betrachtet man das unter anderen Aspekten, ergibt sich eine Logik, die bereits früher z.b. 1988 begonnen haben könnte, oder noch früher. Man beachte Ben´s Reaktion als Locke den Namen Eloise erwähnt. Das war ebenso wie in der gestrigen Folge, als sie versammelt in der Lamphost waren und Des zuvor den Namen Eloise erwähnte Das ergibt einen Siinn |
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#99
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Quote:
Was Ben=Bösewicht? angeht, finde ich, dass Ben schon ein vielschichtigerer Charakter ist als z.B. Keamy und sein verhalten mehr als einmal gezeigt hat, dass er durchaus zu Skrupel und Mitleid fähig ist und dass ihm durchaus nicht alles egal ist, er ist sicher kein herzloser Egoist. Allerdings ist verfolgt er seine ziele schon recht kaltblütig. Ich denke aber dass er das eher tut, weil er keine andere Wahl sieht, bzw. aus seiner Sicht der Zweck die Mittel heiligt. Wobei ich sagen muss, dass - verglichen mit meiner persönlichen Hemmschwelle - tatsächlich so gut wie ALLE Losties recht gewalttätig vorgehen. Jack, der gern als der "pazifistischere" gilt, hat auch - und zwar seit der 1. Staffel - durchaus Gewalt in Kauf genommen. Überhaupt wird ja auf der Lostinsel in einem Zug gelogen, betrogen, gefoltert, entführt, verprügelt und gemordet. Da ist ein wenig Relativität angesagt fürchte ich
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| 5x07, episodendiskussion, staffel 5 |
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